Eine gute Entscheidung - der Baum wird aufgestellt - war es, da sich das Wetter nach einigen kurzen, aber nicht heftigen Regenschauern immer mehr besserte, sodass sehr viele Zuschauer ihre Häuser verließen, um sich am Wirtsparkplatz vom Stopselclub bewirten lassen zu können. Die aufgestellten Bänke waren letztendlich vollständig belegt, sodass einige Vereinsmitglieder noch weitere Sitzplätze schaffen mussten.
Ab 11 Uhr spielte ja bereits die Dreder Musi auf, das Baumaufstellen selbst wurde etwas verspätet, gegen 12:30 mit dem Anschießen der Miadakina Böllerschützen gestartet. Der Baum war ja bereits am Vormittag in „die Schiene gelegt" worden, sodass der Waldleitner Lui, unser Vereins-Maibaumchef nun seine Aufsteller mit gekonnten Anweisungen dazu bringen konnte, den Baum in die Senkrechte zu bringen. Für das Binden und Herrichten der Schwaiberl war - wie immer - der Wegmacher Michi zuständig und für Sicherheit sorgte der Kirmer Hans und der Krimplstötter Sepp, die mit Seilwinde und Bulldog den Baum angehängt hatten.
Da der Baum erst im Februar im vollen Saft gefällt worden war und dadurch sehr schwer sein musste, wurden die zahlreichen Aufsteller mit ausreichend Maxlrainer Kraftnahrung versorgt. Zwischendrin sorgten die verschiedenen Gruppen des Trachtenvereins „Edelweiß" auf deren eigener - eigens aufgestellter - Bühne immer wieder für Unterhaltung bei den zahlreichen Zuschauern, sodass auch für die Kinder etwas geboten war.
Nach ca. drei Stunden stand der Maibaum dann endlich in seiner Schiene und thront nun über Mietraching mit seiner Höhe von gut 31 Metern.
Zu Feiern gab es danach immer noch genug, das konnte man an den sich sehr zögerlich verabschiedenden Besuchern erkennen. Die Aufräumarbeiten hatten ja bis spätestens halb sieben Uhr abends abgeschlossen zu sein, weil einige Vereinsmitglieder unbedingt das Fußballspiel des FC Bayern gegen die russische Mannschaft aus Petersburg am Beamer im Weinstüberl verfolgen wollten. Dass der FC Bayern hier eine miserable Arbeit ablieferte, konnte aber die Stimmung bei der gemeinsamen Abschluss-Brotzeit, die der Wirt spendierte, nicht mehr einbremsen.
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